Bye Bye Bar Habour ... oder Neuengland X

23:30 photokraphy 0 Comments



Heute ist auch schon wieder der Tag der Abreise gekommen.
Da der Flug erst um 16:00 starten sollte und der Nationalpark ganz in der Nähe des Flughafens ist haben wir die Zeit genutzt und sind noch mal auf den Cadilac Mountain gefahren. Der ist mit ca. 400 m über Meeresspiegel die höchste Erhebung im Nationalpark. Dort oben haben wir uns ein wenig die Füße vertreten.









Außerdem ist es der Punkt, an dem man die aufgehende Sonne als erstes erblickt. In Anbetracht der vorhanden Busparkplätze, möchte ich nicht wissen, wie es hier im Sommer abgeht. Da es aber heute elendig windig und kalt war, war es sehr schön.
Im warmen Auto haben wir dann bei gigantischer Aussicht noch schnell die Reste des gestrigen Abendessens zu uns genommen. Lustig ist das Christian diese Lunch-Papp-Box in Houston angeschleppt und seit dem begleiten uns unsere Essensvorräte in dieser Box. In Boston, denke ich wird sie uns wieder verlassen, denn inzwischen hat die Gute ihre besten Tage hinter sich und fällt langsam auseinander. Aber sie war uns stets treu ergeben ;)



 
Doch auch der schönste Ausflug hat ein Ende und so sind wir in Richtung Flughafen aufgebrochen.
Unterwegs habe ich mir dann noch mal die Frage gestellt, ob es eigentlich zwingend notwendig ist, dass alle (und ich meine alle die ich bis jetzt gesehen habe) Antiquitätengeschäfte so abgefackelt aussehen müssen ...

Amerikanische Architektur
Rückweg

"Flughafen"



Der Check In verlief sehr entspannt. Kein Wunder wir waren ja die einzigsten Passagiere im "Terminal". Auch diesmal wurden wir wieder beim Check In nach unseren Körpergewicht gefragt. Nun ja ... etwas komisch aber was solls. Nun hatten wir noch 1 Stunde Zeit uns das Treiben anzugucken. Es kamen tatsächlich noch weiter Passagiere und als auch noch parallel eine Maschine landete wurde es kurz chaotisch. ;8) 
Der Security-Check war ebenso schnell erledigt, wie alles andere und siehe da ... es waren 9 Passagiere. Und dann kam die Überraschung. Wir wurden aufgrund unseres Körpergewichts im Flieger verteilt um die Maschine zu leveln. Der Dickste durfte nach vorne als Co-Pilot. Christian und ich haben uns sofort überlegt, wie bis zum nächsten Flug so zunehmen können um auch mal da vorne zu sitzen.

Richtig schön war bei diesem Flug, dass sowohl das Wetter in Bar Habour als auch in Boston echt mies war. Aber der Flieger ist genau über der Wolkengrenze geflogen und so hatten wir eine Stunde wunderschönsten Sonnenschein.



In Boston gelandet sind war es stockdunkel und wir sind mal wieder in den dicksten Feierabendverkehr geraten. Diesmal aber mit der Tube. Jetzt wo wir es endlich ins Hotel geschafft haben *uff* wollen wir nur noch schlafen. Gute Nacht!

0 Kommentare:

Halloween ... oder Neuengland VIII

12:30 photokraphy 0 Comments


Heute morgen haben wir im Morgengrauen den Zug nach Wonderland (Endstation der Tube, die uns an den Flughafen bringt) genommen. Am Flughafen das übliche Procendere - alle Sachen in die Plastikschalen - Schuhe aus - durch den Nacktscanner - und gut ist. Langsam hab ich das Gefühl du kann's mich nachts wecken und ich spule das Programm ab.
Der Flieger sollte ab Terminal 27 abfliegen. Ich habe ja ehr mit einer kleinen Maschine gerechnet ... Christian meinte, dass wir wahrscheinlich einen gut ausgebuchten Flug haben, schließlich wurden ein paar Passagiere umgebucht.

Am Terminal standen dann wie Perlen auf einer Schnur ... Chesnas ...
Und da wurde mir klar ... es würde noch kleiner werden als ich erwartet hatte. Nach und nach wurden dann vom gleichen Terminal eine Nussschale nach der anderen abgefertigt, bis wir an der Reihe waren. Wir waren zu sechst. Damit war die Maschine zu 3/4 voll. Etwas mulmig war mir ja schon als wir in das Flugzeug gekraxelt sind ... aber als wir dann abgehoben sind und quasi noch einen kostenlosen Rundflug über Boston hatten war ich auch begeistert.






Lustig war auch, dass unsere Pilotin auch die Sicherheitsunterweisung gemacht hat und diese Nussschale tatsächlich 3 Notausgänge hatte.




Einundhalb Stunden später sind wir dann in Bar Habour gelandet. Der Flughafen ist echt sehenswert. Und die Gepäckausgabe erst. Zuerst mussten wir uns ca. 3 m vom Flugzeug entfernen und dann wurde vor den Menschenmassen (hahaha) eine Kordel gespannt. Dann wird die Maschine entladen und die Koffer an die Seite gestellt. Fertig ;8)


Und dann kam unser Auto ... Wow ... das war fast größer als das Flugzeug und spontan war der Name geboren: Rambo. Für die Technikfans unter uns: Rambo ist ein Allrad Toyota des Typs RAV4.



Da wir ja schon ganz in der Nähe des Nationalparks waren, haben wir einen kleinen Abstecher gemacht und uns einen kleinen Überblick verschafft. Leider war es sehr grau, kalt und nebelig ... aber was soll's wir kommen ja morgen wieder ...





Abends waren wir dann Essen jagen ... im Walmart. Eigentlich habe ich mich ja auf Halloween gefreut ... aber da wo unser Hotel war, haben sich leider Fuchs und Hase Gute Nacht gesagt ... und somit gab es auch kein "Trick or Treat" :8(

Ach ja ... etwas Halloween hatten wir dann doch ... dieser Herr oder Dame hat beim McDonald Drive Thru bestellt ... sah jedenfalls so aus ;8)

0 Kommentare:

Gastbeitrag: Christian - Meeting Sandy

17:31 photokraphy 0 Comments


Nachdem wir beim letzten USA Urlaub nur ganz knapp den Bären entkommen sind (siehe Golden), trafen wir in diesem Urlaub eine junge „Dame“ namens Sandy, die gerade die Ostküste der USA besuchte. Dies wäre alles kein größeres Problem wenn Sandy nicht ein Hurrikan und wären wir nicht an der besagten Ostküste der USA...

Nun ja, zuerst wussten wir nichts über Sandy und wunderten uns wieso wir auf den Autobahnen ständig auf Schilder trafen, die schlechtes Wetter ankündigten und die meinten man solle gut im Voraus planen. Da lediglich Regen angekündigt war kam uns das doch etwas übertrieben vor. Beim einkaufen fiel dann leicht auf, dass die kompletten Wasservorräte aufgekauft waren. Da kam es uns dann doch leicht verdächtig vor.

Am Abend trafen wir uns dann mit Arbeitskollegen die von einem Hurrikan erzählten der auf Massaschuses zu steuerte. Dieser Hurrikan, Sandy genannt, sollte das Potenzial haben der Hurrikan des Jahrhunderts zu werden und sollte die Ostküste an dem Tag erwischen an dem wir von Boston nach Maine fliegen wollten. Weiterhin wurde in Northampton erwartet das es zumindest zu Stromausfällen kommen würde.

Also passten wir unsere Reisepläne an und fuhren einen Tag früher nach Boston in der Hoffnung, dass unser Flieger noch vor Sandy abhebt. Das ermöglichte uns auch einen weiteren Ausflug in das schon leicht windige und recht verlassene Boston (zum Glück hat ein echtes Hard Rock Cafe nicht wegen ein bisschen Wind geschlossen). Am nächsten Tag wurde leider unser Flug dann doch gestrichen und wir blieben dann stattdessen zwei weitere Tage in dem Hotel (zur Hurrikan Rate die wirklich umwerfend war). Da der Hurrikan erst am nächsten Abend eintreffen sollte nutzten wir den Vormittag um etwas Verpflegung zu kaufen und uns die Vorboten des Sturmes anzuschauen. Es war zwar arg windig, aber letztendlich war es nicht viel schlimmer als an einem durchschnittlichen Tag an der Nordsee nur das alle Geschäfte (wirklich ALLE) ab spätestens 14 Uhr zu hatten. Abends wurde es dann zwar noch etwas windiger in Boston, aber wirklich nach einem Hurrikan fühlte es sich zum Glück in Boston nicht an. Leider hatte das Gebiet um New York kein Glück wie im Fernsehen zu sehen war. Am folgenden Tag war dafür in Boston wieder Buisness as usual. Alles lief wieder seinen gewohnten Lauf und das Wetter war sogar recht angenehm und wir konnten am Tag danach sogar nach Maine fliegen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir in Boston Glück hatten Sandy nicht so genau kennen zu lernen. Trotzdem war es doch sehr seltsam wenn man bedenkt, dass für einen Tag das ganze Leben in einer Großstadt aussetzte und das genauso schnell alles wieder aufs neue startete.

0 Kommentare:

Business as usual ... oder Neuengland VII

12:28 photokraphy 0 Comments

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht sind wir morgens aufgewacht und der Blick aus dem Fenster:



Sonnenschein!
Also sind wir in unser Klamotten gehüpft und raus an die frische Luft. Bis darauf, das die Straßen Regennass und voller Pfützen waren und viel nasses Laub zu sehen war ... Buisseness as usual. Die Straßen voll, die Menschen rennen kreuz und quer aber keine sichtbaren Sturmschäden.
Eigentlich waren wir ja auf Regen gepolt und wollten ins Aquarium. Aufgrund des schönen Wetters, sind wir aber lieber Richtung Freedom Trail abgebogen und haben einen kleinen Abstecher ins State House gemacht.

Obligatorisches Freedom Trail Foto









Danach durch den Financial District zum Aquarium. Wir haben uns schon sehr auf die Pinguine gefreut ... aber wie immer, waren die Pinguine gerade aufgrund Umbaumaßnahme in Urlaub :8(

Dafür hatten sie ein echt schönes Becken mit Seelöwen und Seebären. Schön war, dass sehr regelmäßig Tiertrainerinnen am Beckenrand standen, die etwas zu den Tieren erklärt haben und auch Fragen beantwortet hat.
 


Jedes Tier wird einzeln vorgestellt

Meine Lieblinge waren definitiv: Roxie ... die Oma mit 22 Jahren ... die mit einer Seelenruhe sich ihr Fell gekratzt hat ...



Und der Jungspund ... Ursula ... absolut verspielt und sehr gut trainiert ... echt Wahnsinn ... das man auch diesen Tieren genauso wie Hunden in kleinen Schritten und immer wieder mit positiver Bestätigung (Futter) allerlei Tricks beibringen kann. Auch interessant, Ursula kann zum Beispiel auf Handzeichen ihren Mund öffnen, was sehr praktisch ist, wenn man das Tier untersuchen muss.

Ansonsten gab es noch sehr viele interessante Quallen und Touch-Tanks. Das sind kleine Aquarien, in die man reinfassen kann und die Tiere vorsichtig anfassen kann. Besonders hinteresannt fand ich die Seeanemonen. Zum einen kann man sie garnicht richtig anfassen, weil sich die Tetantakel (Wikipedia sagt das sind Nesselfäden) entweder wegbewegen, oder sich an den Fingern festsaugen. Die Mitarbeiterin erklärte mir, das sie mich beißen wollen, aber das meine Haut zu dick ist *puh*.


 
Touch-Tank mit Rochen von rechts ...

... und links

Quallen

Noch mehr Quallen



Insgesamt war das Aquarium ehr klein und dementsprechend waren wir nachmittag auch schon fertig. Als wir am Quincy Market etwas zu essen gesucht hatten, hab ich gemerkt was Halloween für einen Nachteil hat. Alles ist mit Spinnweben und Spinnen dekoriert. Das heisst sowohl die Bruchbuden, als auch die Luxusrestaurants sehen gleich aus. Das macht es nicht umbedingt einfacher ein passendens Restaurant zu finden. Nach dem wir alle gesichtet hatten haben wir uns für eine Art Cantina mit Tequilla-Bar entschieden und siehe da ... das Essen war das Beste was bis dato in Neuengland gegessen habe.

Quincy Market ...

... und South Market


Danach folgte das übliche Shopping und das beliebte Packen im Hotel. Nun muss ich ins Bettchen, dann die Nacht ist morgen sehr früh rum.

0 Kommentare:

Resting ... oder Neuengland VI

12:47 photokraphy 0 Comments

Nach der gestrigen Aufregung habe ich diese Nacht wie ein Stein geschlafen. Und dass sehr lange. Mit der morgentlichen Routine (Checken aller Accounts, telefonieren, ...) war es auch Zeit sich um etwas zu Essen zu kümmern und zu Klären, ob wir heute etwas unternehmen kann. Draußen stürmte es und es und es regnete. Die aussagen den Hotelcrew waren nicht sehr hoffnungsvoll. Die Masstransportation (ÖVP) würde ihren Verkehr um 14:00 einstellen und man würde eine deutliche Wetterveränderung erwarten. Okay ... heute also kein Programm. Also kurz raus und etwas zu Essen zu besorgen. Einfacher gesagt als getan. Der Wind war wahnsinnig und fast jedes Geschäft hatte um 12:00 (Noon) zugemacht ... Gott sei dank gab es noch die CSV Pharmacy und einen kleinen Supermarkt, wo wir uns ein paar Sandwiches, Bagels und Salat aus den Regalen gegriffen haben und dann nix wie zurück ins Hotel.
Und dann nur noch ein banger Blick aus dem Fenster ...



... und CNN angemacht und hoffen, dass Sandy uns verschonen würde.

PS: Das Pub in der Nachbarschaft trägt das ganze mit Humor ...

0 Kommentare:

Escaping Sandy ... oder Neuengland V

12:09 photokraphy 0 Comments

Eigentlich wollten wir heute in aller Ruhe Christian's Geburtstag feiern, aber es gab andere Pläne für uns. Nach einschlägiger Recherche und einem Telefonat mit unserer Airline haben wir uns entschieden trotz dem Hurrikan langsam in Richtung Boston aufzubrechen um in der Nähe des Flughafens zu sein. Außerdem hielten wir es für schlauer von der Straße runter zu sein, falls es stürmt oder stark regnet. Also schnell ins Internet und in Boston ein Hotel gebucht.

Um noch ein bisschen etwas anderes zu machen als im Auto zu sitzen, haben wir schnell unsere Koffer gepackt und sind dann noch mal nach Northampton gelaufen. Oh ja, das ist hier möglich. Diese Kleinstadt ist sehr anders. Das liegt an dem hier ansässigen Smith College, aber das hatte ich ja bereits berichtet. Nähres findet man bei Wikipedia Northampton ;8).

 
Nachbarschaft

Weiße Kirche auf weißem Grund :8(

Häuser mit ein bisschen Indian Summer

Academy of Music

Geschäfte

Smith College

 Ansonsten ist das Städtchen ganz nett aber auch ein bisschen abgegriffen.

Dann haben wir Reese vollgepackt ... also unser Autochen. Warum Reese? Nun ja irgendwie hat es sich ja eingebürgert, dass wir unseren Mietwagen Namen geben. Und irgendwie haben wir in Huston sehr lange mit unserer Sitznachbarin über Namen geredet. Dabei hat sie uns erzählt, dass ihr Jüngster Reese heisst. Also hat Christian entschieden, dass unser Auto auch Reese genannt wird.


Reese in der Auffahrt

Exit's zählen ...

... auf der Masspike


Die Fahrt nach Boston haben wir ohne Probleme hinter uns gebracht. Auch Autorückgabe war wieder problemlos. Vom Flughafen, dann mit der Tube ins Hotel. Die Empfangsdamen waren echt gut drauf und irgendwie habe wir uns gefreut wieder zurück zu sein.

Da Christians Geburtstag ein bisschen durcheinander gewirbelt wurde, sind wir dann noch ins Hard Rock Cafe. Die Straßen inklusive dem sonst so belebten Quincy Market waren menschenleer.

Leerer Quincy Market


Das war schon ein komisches Gefühl. Auf der Frage, nach dem Weg erklärten uns zwei Mädels, dass wegen dem Sturm fast alles geschlossen wäre. Und tatsächlich wehte einem eine sehr steife Brise um die Nase. Da wir ja Hunger hatten, haben wir das Experiment gewagt und dennoch unser Restaurant gesucht. Und siehe da die notorisch gut gelaunte Crew vom Hard Rock Cafe hatte offen. Die lassen sich doch nicht von so ein bisschen Sturm die Laune nehmen ;8).

Nach dem Essen haben wir dann aber die Beine in die Hand genommen und sind ins Hotel geflüchtet. Und ein kurzes Telefonat (mit unserer Airline) später wussten wir, dass auch Christians letzter Geburtstagswunsch in Erfüllung gehen würde. Unser Flug am Montag war gecancelt und auf Mittwoch verlegt. Also hatten wir 2 Tage mehr in Boston. Und dank Aquarium und Museeum of Science jede Menge Schlechtwetterprogramm.Blieb nur noch die Frage der Unterkunft. Also sind wir kurz ins Internet und haben geguckt, was uns unser Hotel kostet. Nun ja nicht umbedingt billig, aber uns gefiel es und es passte in etwa ins Budget.
Als wir in der Lobby ankamen, waren die Damen immer noch sehr gut gelaunt. Als wir ihnen unsere Situation erklärten, meinten Sie kein Problem ... das Zimmer ist frei und kostet ... Was? ... Die Hälfte, des Normalpreises? ... Ja, das wäre die Special-Sandy-Rate für alle gestrandeten. Wir waren happy.
So und jetzt muss ich ins Bett.




0 Kommentare: