Arrivederci!* ... oder Lugano V

12:45 photokraphy 0 Comments


*ist italienisch und heißt: „Auf Wiedersehen!“


Heute war unser letzter Tag und heute wollten wir in nach Gandria. Mein Reiseführer „1000 Places to see before you die“ lobt das Küstenstädtchen als malerisch und absolut sehenswert. 

Mit immer noch schmerzenden Waden machten wir uns auf nach Lugano, wo das Boot ablegen sollte, dass nach Gandria fährt. Am Bootsanleger angekommen, sah immer noch alles so verweist aus wie die ganze Woche. Je länger wir warteten, desto mehr stellte ich mich schon darauf ein, dass wir auf Plan B(us) zurückgreifen müssen. Aber dann schipperte tatsächlich ein kleines Ausflugsbot über den See und lund uns und eine Hand voll weiter Personen ein.

Gandria


Über den Nebel verhangen See (Christian weckte mich heute Morgen mit den Worten: “Hey, die haben das andere Ufer geklaut) ging es ab nach Gandria. Mutig wie wir sind hatten wir auch diesmal nur eine einfache Fahrt gelöst. Denn in der Touristinformation hatte ich eine Broschüre über einen Olivenlehrpfad entdeckt. Dieser führt praktischerweise von Gandria nach Lugano. Laut Prospekt in 1 ½ Stunden. 

Als das Boot nach einer gefühlten Ewigkeit immer noch nicht an seinem Ziel angekommen war, zweifelte ich schon wieder an meinem Plan. Kurze Zeit später spukte der Kahn uns und noch ein paar weiter Touristen am Bootsanleger aus und war ruckizuki weg. Ich stand an dem Anleger und bereute meinen Mut. Es war kalt, grau und hässlich. Da es keine Alternative gab, nahmen wir die Beine in die Hand und suchten den Olivenpfad. Und siehe da, kaum 534 Stufen später waren wir der Kunstblumenhölle für die Touris entkommen und der Kreislauf war in Schwung. Ab da wurde es wirklich (teilweise) malerisch.






Am Ufer des Lago Lugano ging es dann mal ebenerdig (eine Wohltat) mal über Treppen („Aua“) am See entlang. 

Irgendein Witzbold hat den Steinen (auf dem Schild) Stacheln angemalt, dass es wie die Kakteen aussah ;8)

Typische Hangbebauung in Lugano :8)


Und eh wir uns versahen, waren wir wieder im Stadtzentrum von Lugano. Hier haben wir (wie immer) Essen eingesammelt. Auf dem Rückweg lag dann noch die Kirche "Santa Maria degli Angioli"; Die laut meinen Informationen sehr sehenswert sein sollte und auch ist. Interessant ist, dass die Kirchenhier oft fast quadratisch aussehen und von außen oft sehr unscheinbar sind.




Auf den Rückweg zeigte sich der See dann noch einmal sehr mysteriös...





Alles in allem ein schöner Tag, bei dem wir leider - mal wieder - feststellen mussten, dass hier immer noch Vor-Vorsaison ist. Das merkt man im Übrigen  auch an dem Schiffs-Anleger in Paradiso. Ich hab echt bis zum letzten Tag gedacht: „Heute haben Sie den Rollladen hochgezogen und dann steppt hier der Bär ...“ – Nun ja ... seht selbst ...



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Il miracolo* ... oder Lugano IV

12:29 photokraphy 0 Comments

* ist italienisch und heißt: "Das Wunder"



Dass ich es heute Morgen aus dem Bett geschafft habe, gleicht einem Wunder. Im Pinguinschritt hab ich mich zum Frühstück gekämpft und dank des Muskelkaters meines Lebens, war auch der Tagesplan schnell festgelegt. Wir wollten mit der Touristenbahn durch Paradiso und Lugano fahren.
Leider mussten wir mal wieder feststellen, dass wir ein bisschen zu früh hierhergefahren sind. Hier ist noch Vorsaison und deswegen sind wir 2 geschlossene Stationen abgelaufen ... dann waren wir wieder in der Innenstadt von Lugano und wir haben unsere Pläne über den Haufen geworfen und dann noch mal die Stadt erkundet.

Beim Bummeln durch die Stadt haben dann mal wieder eine „Funicolare“ – eine Drahtseilbahn – entdeckt. Kurz entschlossen haben wir 2 Karten gekauft (wo bekommt man in Schweiz schon mal was für 2 Franken) und sind in die Bahn gehüpft. 


Nach kurzer Fahrt sind wir dann am Hauptbahnhof ausgestiegen. Da wollten wir zwar nicht hin, war aber interessant für die Abreise. Also haben wir uns wieder in die Stadt vorgekämpft ... 


Auf dem Weg lag die wunderschöne Kathedrale San Lorenzo. Leider wird sie momentan renoviert und deswegen konnten wir leider nur die prachtvolle Kapelle sehen.

In der Innenstadt haben wir dann ein paar Souvenirs und Abendessen eingesammelt. 

Süsses (Schoki) ...

... und Herzhaftes (Wurst)

Dann sind wir mit qualmenden Füssen über die immer wieder gern fotografierte Uferpromenade nach Paradiso zurückgekehrt.




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Il Monte* ... oder Lugano III

14:09 photokraphy 0 Comments

* ist italienisch und heißt: "Der Berg"



Heute Morgen sind wir losgezogen und wollten einfach mal gucken, wo es ins hin verschlägt. Nach kurzem Besuch im Supermarkt (Auskundschaften von günstigen Proviant) wollten wir auf einen Berg fahren. Nach einem klitzekleinen Umweg ... *räusper* ... Erkundung der Umgebung standen wir vor der San-Salvatore-Bahn auf den 912 m hohen Gipfel. Auf der Preistafel haben wir entdeckt, dass man auch ein Ticket für eine einfache Fahrt kaufen kann. Nach einem kurzen Gespräch mit der Frau am Kartenschalter entschieden wir uns, lieber 6 Franken pro Nase zu sparen und dafür1 ½ h zurück zu laufen.

Auf dem Gipfel angekommen haben wir uns gefreut, dass es diverse Aussichtspunkte gibt. Frohen Mutes sind wir losgestiefelt. Von manchen Aussichtspunkt hat man einen tollen Blick auf Lugano und bei guten Wetter sogar bis Mailand. Aber der immer anwesende Dunst hat das heute leider nicht zugelassen.







Unterwegs hat mich mal wieder die Fauna begeistert. Am Wegesrand finden sich wild wachsende

 Christrosen ...

... Primeln ...

 ... *äähhmm* auch schöne Blumen :8) ...



... und Heidekraut.

Schlappe 2543 mit Geröll bedeckte Stufen und 2 ½ Stunden später waren wir auch schon wieder zurück am Hotel.


Auf dem Weg zum Abendessen hab ich mich mal wieder an den blühenden Magnolien erfreut ... Herrlich!

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Gastbeitrag: La fotografia* ... oder Lugano von Christian

13:43 photokraphy 0 Comments


* ist italienisch und heißt: "Die Fotografie"


Diesmal Bilder statt Worte:

Mailand (Hinten Mitte) vom Monte San Salvatore ;8)


Die Magnolienbäume am Ufer des Sees

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La lucertola* ... oder Lugano II

13:10 photokraphy 0 Comments


* ist italienisch und heißt: "Die Eidechse"


In Anbetracht dessen, dass die gestrige Zugfahrt doch etwas anstrengend war und wir Urlaub haben, haben wir den Tag heute ruhig angefangen.
Unser Tagesziel war an den See zu wandern und dann da etwas entlang. 
Also sind wir nach dem Frühstück mit Sack und Pack aus dem Hotel raus. Nach ein paar Schritten hab ich dann die Winterjacke zugemacht, weil es doch etwas frisch war. Und Schwupps standen wir schon am Ufer des Lago Lugano. Damit hatten wir das erste Tagesziel erreicht.



Dann sind wir an der Uferpromenade entlang geschlendert, bis auf der anderen Straßenseite die ersten Luxusboutiquen aufgetaucht sind. Dann haben wir die Straßenseite gewechselt und sind durch den historischen Stadtkern von Lugano, der so genannten „Via Nassa“ flaniert. Inzwischen war es auch wärmer geworden und man konnte sich der Jacke entledigen.




Als wir dann Bulgari, Lacoste, Ralph Laureen und Konsorten hinter uns gelassen hatten prangte es vor uns ... unser amerikanischer Gourmettempel mit dem goldenen M. Da es inzwischen auch schon Mittag waren habe wir uns ein Mittagessen zusammengestellt (Puh ... auch das hat 20 Fr. gekostet) und sind schnurstraks auf eine der roten Parkbänke am Ufer. Dort habe ich dann meinen Pulli ausgezogen und in der Sonne meine frittierten Kartoffelstäbchen und meine Fleischfrikadelle im Weichbrötchen genossen.


Um die Kalorien abzutrainieren sind wir anschließend in den „Parco Civico“. Der Park ist wunderschön angelegt und was mich sehr erstaunt hat ist, dass hier schon alles in voller Blüte steht. Zu allererst die Magnolienbäume. Aber auch die Osterglocken ... Alles in allem ein wunderschönes frühlingshaftes Bild.

 


Auf den Rückweg haben wir dann jede Menge Eidechsen gesehen, die über die Felsen gehuscht sind. Einfach faszinierende Tiere. 


Als es dann die Sonne langsam untergegangen ist, haben wir mit qualmenden Socken den Heimweg angetreten.

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Viaggio in treno* oder Lugano I

03:03 photokraphy 0 Comments

* ist italienisch und heißt: "Zugfahrt"

Nach einigem hin und her haben wir uns entschieden, dass wir unseren Schweiz-Urlaub mit einer Zugfahrt beginnen.
Die Fahrt hat zwar 7 Stunden gedauert war aber sehr abwechslungsreich und angenehm. weiterer Vorteil war, dass jeder 4 Sitz mit Mini-Tisch und Steckdose ausgestattet war. So kommte man wenn man mal wieder langweilig wurde (z.B. im Tunnel) schön mit dem PC arbeiten.
Der einzigste Wehrmustropfen ist, dass man auf dem Weg gefühlte zehntausend Ideen bekommt, wo man mal Urlaub machen könnte ... ;8)


Basel Hbf

Irgendwo in der Schweiz ...


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