Instawalk oder Gonsenheim I

18:07 photokraphy 0 Comments

Alles fing diese Jahr im März an, als ich mich bei Instagram angemeldet habe. Das erste Foto habe ich sehr beiläufig hochgeladen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Spiegelreflexkamera schon sehr lange nicht mehr in der Hand gehabt. Irgendwie hatte ich auch keine Lust dazu.
Doch diese kleinen quadratischen Bildchen brachten mir den Spass an der Fotografie wieder. Schnell mit dem Handy geknipst, vor Ort bearbeitet und gleich hochgeladen. Und schon kurze Zeit später kommt schon Feedback.

Und so nahm irgendwie alles seinen Lauf ... eines Tages suchte ich nach dem Hashtag #mainz und war beigeistert meine Heimatstadt durch die Augen so vieler verschiedener Fotografen zu sehen. Also habe ich geliked ... kommentiert ... Follower dazugewonnen und mich digital vernetzt.

Heute war der Tag, an dem ich das Ganze ins reale Leben übertragen habe. Also sind wir heute im Morgengrauen zu Viert durch Gonsenheim gewandert. Leider war das Wetter sehr trist (deswegen musste auch kräftig  EBV ran), aber ansonsten war es wirklich ein tolles Treffen. Vielen Dank noch mal die Mitstreiter für den schönen Morgen!

 
"Breite Strasse" mit Schild

Rathaus extrem

Rathaus mal anders

St. Stephan


Mit "On Tour":

Christina - http://instagram.com/la.hussong/
Thomas - http://instagram.com/thendele/
und "last but not least" Folker - http://instagram.com/parallel_dream/

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Verið þið sæl!* oder Reykjavik V

14:33 photokraphy 0 Comments

* ist isländisch und heißt: "Auf wiedersehen!"

Da sich ja bekanntlich selbst der schönste Urlaub irgendwann mal zu Ende sein muss, war für uns heute der letzte Tag angebrochen.
Deswegen hatten wir uns vorgenommen an den Hafen zu gehen und den Sonnenaufgang zu beobachten. Tatsächlich haben wir rechtzeitig gefrühstückt und sind dann in die Bucht geschlittert. Dort haben wir auch gesehen, wie es hell wird. Doch leider haben die Wolken einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deswegen hier also Sólfar im Morgengrauen ohne Sonnenaufgang.



Danach sind wir schnell zurück ins Hotel und haben und für das unser heutiges Highlight fertig gemacht. Auf dem Programm stand Wellness und da kam uns die "Blaue Lagune" gerade recht. Das ist ein Spa und Thermalfreibad in der Nähe des internationalen Flughafens. Eigentlich ist der See nur ein Abfallprodukt des benachbarten Heizkraftwerk. Hier wird heißes Wasser zur Stromgewinnung aus der aus den Tiefen gepumpt und nach danach in die umliegenden Lavafelder fließen lassen. Irgendwann haben die Anwohner angefangen in diesem See zu baden und so hat sich hier, mit der Zeit, eine Touristattraktion entwickelt.

Hier sieht man gut das blaue Wasser und die Lavafelsen

Das Wasser ist wirklich super. Zum Einen hat es eine wunderschöne milchig blaue Farbe zum anderen ist es es stark mineralienhaltig (gut für die Haut) und zu guter Letzt ist es auch noch angenehm warm bis heiß (37° C-39 °C). Das einzigste, was auch hier das Bild etwas trübt ist der "rotten egg"-Geruch. Ein Königreich für eine verstopfte Nase ;)
Anfänglich hatte ich ja Bedenken, man könnte oberhalb des Kinns frieren, aber dem ist nicht so. Innerhalb kurzer Zeit gewöhnt man sich an die Temperaturen und es ist sowohl im als auch außerhalb des Wassers angenehm. Man kann sogar den kurzen Weg vom Bad ins Becken (bei -3 Grad Außentemperatur/im Badeanzug) ertragen. Allerdings sollte man nicht trödeln, denn dann wird es doch unangenehm.
Auch der Rest des Bades ist sehr schick. Das gesamte Becken besteht aus Lavasteinen. Das gibt einen tollen Kontrast, zu den Schneeresten, kann aber auch gefährlich sein. Obwohl die Steine glatt geschliffen sind, sollte man beim Hinsetzten langsam machen. Ansonsten kann es passieren, dass man einen Lavafels im Rücken hat. Das macht so mitteläßig Spass.




Mein Highlight war die Poolbar. Diese ist direkt im Wasser. Das heißt man musste nicht aus dem Wasser um Getränke zu kaufen. Christian hat sich - wie sooft die Tage - einen Skyr gegönnt und ich einen Slushi. Es hat zwar was von "im offenen Cabrio mit Sitzheizung fahren" aber es ist trotzdem total cool in der Lagune zu sitzen und ein Eisgetränk zu schlürfen. Allerdings muss man sich beeilen, weil die Wasserdämpfe von unten, das Getränk schnell schmelzen lassen.

Zurück im Bus, war uns richtig warm und wir waren total entspannt. Und so beschlossen wir, noch auf der Rückfahrt, dass wir unseren Abend in der Hotelbar ausklingen lassen.
Das war eine gute Entscheidung, denn im Hotel wurden wir schon mit Live Jazz empfangen. Also brachten wir unsere Sachen auf Zimmer und setzten uns anschließend in die "Barbour Bar".

Als wir am Montag ankamen, hielt ich ja die 3 Friseurstühle in der Lobby ja für einen Gag. Aber nichts da. Hier im Hotel gibt es einen Barbier-Salon. Keinen Friseur, sondern total retro einen Barbier. Und das passt auch wieder zum Hotel, dass ist nämlich sehr modern und gleichzeitig hat es viele Retroelemente. Das fängt bei der Einrichtung an, geht über den "Barbor" bis hin zum Personal. Es scheint wohl keinen Dress-Code zu geben, doch die meisten Barmitarbeiter tragen, Fliege oder Hornbrille und Retrofrisuren. Und irgendwie komplettiert es das Gesamtbild.



Plattenspieler im Frühstücksraum (spielt auch Musik)
 
Barbier in der Lobby
Ich finde das ist weitere isländische Spezialität. Dinge die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen miteinander zu verschmelzen. Genauso wie das Fischrestaurant, das auch Sofakissen verkauft. Das kann lustig sein, aber auch dazu führen, dass man garnicht mehr weiß was man da eigentlich kaufen soll. Hier mein Lieblingsbeispiel: "Fotografi" ;)

Kleine Anmerkung, ich weiß wirklich nicht was das ist. Vermutlich eine Mischung aus Galerie und Fotoladen. Oder doch was ganz anders ...



So nun muss ich aber schließen. Ich würde gerne noch so viele Geschichten erzählen, aber die hebe ich mir für die nächste Islandreise auf.

Aber zwei Dinge muss ich noch erwähnen.

Das ist zum einen das fantastische Essen. Wir waren 5 Tage lang in unterschiedlichen Restaurants. Und es war jedesmal frisch, lecker und absolut empfehlenswert!

Bar-Snack: Oven cheese, with Curry-Mango-Topping *mmmhh*

Und dann noch den Humor der Isländer. Der blitzt an vielen Stellen durch. Sei es auf Schildern, im persönlichen Gespräch oder auf den Bustouren. Einer der Geschichten kam von der Reiseleiterin bei der Golden Circle Tour. Sie erklärte uns, dass sie in Island soooo viel Fisch haben. Und weil sie keine Könige haben, prägen sie halt Fische auf die Münzen. ;)

Fische überall Fische ;)

Nun aber "Auf Wiedersehen, Island" ... und wir sehen uns wieder ... da bin ich sicher.

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Gullni hringurinn* oder Rekjavik IV

16:18 photokraphy 0 Comments

* ist isländich und heißt: "Goldener Ring"

Da ich mir gewünscht hatte, auch noch etwas anderes als die Stadt zu sehen, haben wir gestern eine weitere Bustour gebucht. Von der Organisation her ist Island wirklich super. Wenn man irgendwo hin möchte, bekommt man in den unzähligen Touristinformation - oder wie wir in der Lobby - jederzeit eine Top-Auskunft. Auch auf Fragen, welche Tour besser ist (morgens oder abends - man beachte nur 5 h Licht pro Tag), ob es Einschränkungen mit dem Wetter gibt oder auch einfach persönliche Erfahrungen. Und die Infos natürlich in perfektem Englich. Immer. Überall.
Leider sind diese Busfahrten nicht sehr günstig, aber der Service ist Top. Dazu gehört zum Beispiel, dass man vor der Tour direkt im Hotel eingesammelt wird. Des Weiten ist bei jeder Tour ein Guide dabei, der einiges über das Land und Leute erzählt. Und als Sahnehäubchen, haben die Busse auch noch "Free WiFi".

Also stand heute die "Golden Circle Tour" oder zu deutsch die "Goldener Ring Fahrt" auf dem Plan. Das ist eine Rundfahrt zwischen der ersten Versammlungsstädte in Island (Þingvellir), dem Geothermalgebiet Haukadalur (Geysir Strokkur) und dem Wasser
Wasserfall Gullfoss - also theoretisch. Heute war zwar Sonnenschein vorhergesagt, aber das Wetter der letzten Tage hat doch dazu geführt, das die Straße zum Nationalpark gesperrt war. Deswegen wurde die letzte Station leider gestrichen, was aber völlig okay ist. Man lebt hier einfach mehr mit den Launen des Wetters und legt sehr viel wert auf Sicherhei.

Zuerst ging es in die "Geysir-Area". Hier gibt es mehrere heiße Quellen und Geysire.Der wohl bekannteste ist der Strokkur, da er zuverlässig alle 10 min ausbricht. Der Weg zum Ziel, war mal wieder eine einzige Rutschpartie. Was ich vorher nicht bedacht hatte, so ein Urlaub im Island ist vor allem eins ... eine Konzentrationsübung. Wichtig ist immer die Hände frei zu haben und die Schritte sehr überlegt zu machen, denn unter jedem Schneerest kann eine Eisscholle sein. Bis jetzt bin ich damit gut gefahren ...

Schon auf dem Weg wird man von Rauchschwaden empfangen. Ein sehr beeindruckendes Bild. Auch faszinierend ist, dass trotz sehr kalten Außentemperaturen, das Wasser in den Bächlein immer noch 80-100°C haben. Der Forscher in mir wollte das sooo gerne überprüfen. Hab dann aber nach kurzem nachdenken eingesehen, dass es eine dumme Idee ist mit eiskalten Fingern in kochendes Wasser zu packen. Was leider kein Bild vermitteln kann ist der allgegenwärtige Schwefelgeruch *räusper*.


Rauchschwaden

Es ist 13 Uhr (!) und die Sonne zeigt sich

Strokkur in Ruhe ...

... und Action!

Man beachte bitte die gefrohrenen Wassertropfen an den Grashalmen *hach*



Selbstgenähte Mütze im Dauereinatz



Die Stunde Aufenthalt verging wie in Flug und wir wurden wieder in den Bus verfrachtet und ab zum Wasserfall "Gullfoss". Der Tourguide wird und noch freundlich drauf hin, das es eventuell etwas kälter sein könnte als vorher. Ich sag mal ...geringfügig. Weil ich die Handschuhe nicht sofort angezogen habe dachte ich mir die Hände fallen ab ... aber das Panorama, das dann folgte entschädigte uns.



Man beachte die Schneeverwehungen ...

Oh Island, deine Bänke ;)
 

Sunset

Strukturen im Schnee

Für den besseren Überblick ein kleines Video ... und bevor ich es vergesse ... natürlich kann ich die Kamera ruhig halten, aber bei dem Wind einfach unmöglich ...





Auch hier war die Zeit viel zu knapp. Besonders hätte ich mich stundenlang mit Schatten, Schneestrukturen und der untergehenden Sonne beschäftigen können. Gegen Ende fand ich auch den Wind nicht mehr soooo schlimm.

Mit dem Bus ging es dann wieder zurück in die Hauptstadt. Unterwegs hat uns die Reiseleiter in mit Infos und Geschichten gefüttert. Schon im Flieger hab ich gelesen, dass die meisten Isländer an die Existenz von Elfen glauben. Dazu gibt es eine schöne Geschichte. Auf unser Reiserute, lag an Fuße eines Berges eine kleine Hütte. Der Legende nach gehört die Hütte einem Mann, der hier seine unbeliebte Schwingermutter untergebracht hat. Er hoffte, dass einer der herabfallenden Felsen sein Problem lösen würde. Doch obwohl das Haus von Steinen umgeben ist, wurde es nicht getroffen. Deswegen glauben sie Isländer, dass dieses Gebiet - und speziell das Haus - von Elfen beschützt wird.

Apropo Elfen ... wie gestern versprochen habe ich auf dem Nachhauseweg einen von den Weihnachskreaturen erwischt. Darf ich vorstellen: Bjúgnakrækir - der Wurststibizer (deswegen angelt er auch nach den Würsten) ;)


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Upp í vindinn* oder Reykjavik III

23:30 photokraphy 0 Comments

* ist isländisch und heißt: "Gegen den Wind"


Heute wollten wir uns ja etwas Wellness in der blauen Lagune gönnen. War aber leider ein Satz mit X. Draußen stürmte es so gewaltig, das die Reiseunternehmen ihre kompletten Bustransfers eingestellt hatten.

Also haben wir es ruhig angehen lassen und gewartet bis das Wetter besser wird. Als wir nicht mehr das Gefühl hatten, der Wind drückt uns die Fensterscheibe ein, wollten wir dann doch raus. Für unseren ursprünglichen Plan war es ein wenig zu spät. Also wollten wir zu Fuss los. Das heißt wir starten unseren persönlichen Wettlauf gegen die Zeit. Denn wenn du dich mal so richtig dick eingepackt hast, muss man schnell sein um rauszukommen, sonst ist man durchgeschwitzt ... vom Schuhe binden. Draußen angekommen, peitschte uns erst mal der Wind ins Gesicht. Okay, das heißt einfache Mütze in den Rucksack und die gehäkelte Mütze raus. Inzwischen sind dir aber die Finger schon fast eingefroren und tun bei jeder Berührung weh. Ein tolles Erlebnis, wenn man am eignen Körper erfährt, was es heisst "Gefühlte Temperatur: -12°C".


Aber so einfach, lassen wir uns nicht abschrecken. Tolle Idee! Im Ententmarsch sind wir also auf Eisschollen durch die Stadt gerutscht. Ein Heidenspass. Aber irgendwie haben wir es geschafft, an unser Ziel zu kommen. Der Tjörnin, ein großer See in Reykjavik und einer der beliebtesten im ganzen Land. Da das Wetter eh grau in grau war gibt es die Bilder mal in schwarz weiß.

Wildlife in Reykjavik :)

*bbbrrrr*




Strukturen im Schnee


Der See war wirklich wunderschön, allerdings hat uns hier der eisige Wind ungehindert getroffen und es war dann doch sehr unangenehm. Wir waren froh, als endlich wieder Bebauung in Sicht kam. Direkt an diesem See liegt nämlich das Rathaus. Beeindruckend fand ich den Felsen, der vor dem Gebäude steht und der über und über mit Eiszapfen überzogen war.

Es ist kalt ... sehr kalt ...

Rathaus

Von hier sind wir auf ein paar schönen Umwegen mal wieder in die Touristinformation. Da haben wir beschlossen, dass es uns mit Rutschen und frieren reicht. Also kurz nach einem Einkaufszentrum erkundigt und dann zum Auftauen in ein Bistro.




Eine besonders süße Idee, haben wir bereits gestern Nacht entdeckt. Überall in der Stadt stehen diese runden Schilder.


Mit ihnen kann man Jagd auf die "Weihnachtskreaturen" machen. In Island gibt es der Tradition nach nämlich eine ganze Horde von Kobolden und deren Begleiter, die um Weihnachten herum erscheinen. Und auf diesen Schildern erfährt man etwas über einzelne "Gesellen". Besonders nett ist, dass die Kreatur dann auch irgendwo in der Nähe per Beamer (animiert) auf eine Wand projiziert wird. Ich hoffe ich sehe noch einmal einen im Dunkeln, um ein Video zu machen. Wer mehr über diese Jólasveinar erfahren will: *klick*
 


Als wir endgültig durchgefroren waren, sind wir dann doch noch mit dem Bus ins Kringlan. Das ist eins der beiden großen Einkaufszentren. Sowohl die Busfahrt als auch das Einkaufszentrum waren ehr unspektakulär. Während man im Zentrum von Reykjavik keine internationalen Ketten (Einzigste Ausnahme: Subway) findet gab es davon in dem Einkaufzentrum einige. Deswegen gab es nichts so außergewöhnliches zu sehen und wir haben zügig die Heimreise angetreten. Zum Abschluss gab es dann noch einen kleinen Sprint an den Bus über die zugeeiste Fussgängerbrücke. Ich sag Euch: Soviel Spass für wenig Geld!
Auf dem Rückweg sind wir dann nochmal spontan an der Solfar ausgestiegen. Weil ich sie so mag und sie unbedingt noch mal im Dunkeln fotografieren musste. Allerdings war das Wind so beißend, dass wir recht schnell den Rückzug ins Hotel angetreten haben.

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Skýin* oder Reykjavik II

23:30 photokraphy 0 Comments

* ist isländisch und heißt: "Wolken"


Heute morgen als wir aufgestanden sind war es immer noch dunkel. Aber als wir nach dem Frühstück ins Zimmer kamen, dämmert es draußen. Endlich Sonnenschein ... oder so ähnlich, aber Hauptsache Licht.



Also haben wir uns in die warmen Klamotten geworfen (nach der Erfahrung gestern dann mit Funktionswäsche und Skihose) und dann ab zum Stadtbummel.
Als wir vor das Hotel kamen waren wir überrascht. Es war kalt, aber trocken und so konnte man es draußen echt gut aushalten.

Weit sind wir allerdings nicht gekommen. Da standen wir vor dem Laden schlechthin. "My concept shop" ... der Wahnsinn. Auf dem ersten Blick erkennt man nicht, was man hier kaufen kann. Ebenfalls erkennt sehr schwer, was Deko und was Ware ist. Alles ist liebevoll bis ins kleinste Detail arrangiert. Die Webseite kann leider in keinster Weise den Zauber des Ladens wiedergeben. *klick*



Nachdem wir uns noch ein paar Schaufenster angeguckt hatten, wurde es Zeit für das erste kulturelle Highlight. Die Hallgrímskirkja. Das ist eine moderne Kirche, die gleichzeitig den höchsten Punkt Reykjaviks darstellt. Die Betonsäulen der Außenfassade sollen an Basaltsäulen erinnern. Und da alle Welt von der Aussich vom Turm schwärmt, mussten wir da auch hoch. Und was für ein Luxus in Island. In dem Turm gibt es einen Aufzug und ruckzuck wurden wir 8 Stockwerke nach oben geschossen. Die Aussicht war wirklich wunderschön. Die bunten Häuser mit der leichten Schneeschicht sind wirklich hübsch.






Als Nächstes stand die Touristinformation auf unserem Plan. Schließlich brauchten wir noch weitere Infos für die nächsten Tage. Als wir uns in der Touristinfo gemütlich in das Sofa fallen ließen, schmiedeten wir neue Pläne. Aber dazu später mehr.

Geschäfte

Touristinformation


Winterwonderland :)

Touristinfo Teil 2
Anschließend ging es weiter durch die Stadt zum Alþingishúsið, dem alten Parlament Islands. Daneben die Domkirche, welche gleichzeitig die älteste Kirche Reykjaviks ist. Obwohl die Kirche niedlich klein ist, passten im 18. Jahrhundert zur Einweihung alle Stadtbürger in diese Kirche.
Draußen hatte es gerade angefangen zu schneien. Hat uns aber nicht weiter gestört. Wir sind mutig in Richtung Hafen.




Hier steht die Harpa. Das ist eine Konzerthalle, der Sitz des isländischen Sinfonieorchesters und der isländischen Oper. Und einfach ein grandioses Stück moderner Architektur. Ich wollte gerade sie gerade fotografieren, als es so richtig zu schneien anfing.


Aber wir haben uns an die Tasse erinnert, die wir in einem Geschäft gesehen hatten - "Don't like the weather? Wait 5 minutes." Okay, ich gebe zu ganz so heftig ist es nicht, aber die zweistündige Wettervorsage auf Christians PC macht hier schon Sinn. Es dauerte also keine 15 Minuten, da hatten wir sogar so etwas wie Sonne. Also schnell den ersten Siedler geknipst und dann nix wie hin zur Harpa.


Übrigens ist es hier nicht anders, wie bei uns. Das 2011 erbaute Gebäude war viel zu teuer und zu groß. Die Einwohner waren dagegen, aber inzwischen hat es sich zum Wahrzeichen der Stadt und zum Symbol der Hoffnung gewandelt.





Zum Abschluss es Tages sind wir dann an der Ufer zurück Richtung Hotel gewandert. Besonders sehenswert hier "Sólfar" oder zu deutsch "Sonnenfahrt". Die Metallskulptur gehört zu den meist fotografierten Kunstwerken Reykjaviks. Was ich auch nachvollziehen kann. Wir kommen bestimmt auch noch mal her.


Nach einer kleinen Stärkung im Hotel (Grilled Cheese with Curry-Mango-Toppig and roasted Bread *yummi*) sind wir dann zu unserem Abendprogramm aufgebrochen. Eine Bustour mit Nordlichtsichtung. Also hoffentlich. Im Prospekt wird dazu geraten, etwas Geduld und ordentlich Optimismus mitzubringen. Also haben wir eine weitere Schicht Kleidung angezogen und haben uns gemeinsam mit 20 andern Touristen mittels Bus in die Dunkelheit fahren lassen. Und siehe da, wir haben sie gesehen! Zwar nicht soooo hell, aber sie waren da.


Erste Versuche ... und leichte Probleme mit der Technik :)

Nordlichter *yeah*


2. Spotingpoint - Aktivität ist mit dem bloßen Auge kaum zu sehen

So nun ist es aber schon seeeehr spät und ich muss ins Bett, denn wenn ich morgen in der blauen Lagune einschlafe, bin ich ruckzuck gar!

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